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Himmlische Architektur
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Im Laufe einer wechselvollen Geschichte prägten die großen Kunstepochen Romanik, Gotik und Barock den sakralen Baustil in Südtirol. Kunstvoll in die Landschaft eingebettet, zeugen die zahlreichen Kirchen, Kapellen und Klöster sowie darin erhaltene Skulpturen, spätgotische Flügelaltäre und wertvolle Fresken von einer kunstreichen Vergangenheit, die Sie verzaubern wird. |
Kloster Neustift: Zum Kloster gehören Stiftskirche, Kreuzgang, Bibliothek (Rokokostil), Gemäldegallerie und ein Weinkeller sowie die befestigte Michaeliskapelle. Gründung des Klosters: 1142. Die später gotisierte Anlage wird, als 1576 die Nachricht von der drohenden Türkengefahr droht, befestigt. Im 18. Jh. erfolgt die Barockisierung. Was von der gotischen Ausstattung der Kirche nachdem es 1807 unter bayrischer Herrschaft aufgehoben wurde noch vorhanden ist, befindet sich in der Gemäldesammlung. Im Stiftshof begegnet man einer kleinen pagodenähnlichen Brunnenanlage, die die sieben Weltwunder zeigt und das Kloster selbst als achtes hinzufügt. In Neustift ist der Minnesänger Oswald von Wolkenstein begraben. |
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Dom und Kreuzgang in Brixen: Die königliche Schenkungsurkunde aus dem Jahr 901 ist die Grundlage für den Bau des Doms. Der ottonische Bau wurde 1174 Raub der Flammen, der romanisch-gotische Nachfolgebau wurde 1745-55 barockisiert. Die beiden Türme der barocken Domkirche sind das Wahrzeichen der Stadt. Kennzeichnend sind der italienische Barock mit farbigen Marmorverkleidungen, der Hochaltar von Theodor Benedetti und die Deckenfresken des Pustertaler Barockmalers Paul Troger. Kreuzgang: Großartiges Bauwerk der Romanik (1250), Gewölbe um 1370, Fresken aus der Zeit von 1390 bis 1500, edelste Werke der spätgotischen Wandmalerei, erwähnenswert die Darstellung des Elefanten (3. Arkade) und die Anbetung der Könige (13. Arkade). Sehenswürdigkeit ersten Ranges. |
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Pfarrkirche Hl. Andreas Vals: Ein Gotteshaus inmitten einer unberührten Natur verzaubert die Landschaft in eine mystische Stimmung, da die Kirche von Vals aus dem Jahre 1341 stammt. Dieses Bauwerk mit quadergemauerten Turm und Spitzbogenfenstern sowie Achteckhelm stammen aus der Bauphase des 15. Jh. wobei die Einrichtung der aus der neugotischen Umgestaltungsphase stammt |
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Kapelle in der Fane Alm: Eine unvergleichlich typische Bergkapelle (1898 erbaut) ist in dem kleinsten Bergdorf der Ferienregion, der Fane Alm zu finden. |
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Kirche von Saubach / Barbian: St. Ingenuin und Albuin sind die Patrone der Kirche von Saubach. 1398 wurde sie erstmals in einer Urkunde genannt. Die Wahl der Patrone jedoch lässt auch hier auf ein höheres Alter schließen. Die heutige gotische Kirche ist ein Anziehungspunkt vieler Kunstliebhaber und wurde im 15. Jh. erbaut. Die Einweihung der Altäre erfolgte 1502. Wenn wir durch das Spitzbogenportal aus Porphyr in das Innere eintreten, fällt unser Blick auf die zierlichen Rippen des Netzgewölbes, vier Maßwerkfenster und die drei Flügelaltäre. 1925 beschädigte ein Brand dieses Kirchlein, aber mit Hilfe von Spenden aus dem ganzen Land konnten der Turmhelm und das Dach erneuert werden. |
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